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Persönlichkeiten zum Internet

Andy Grove, Intel-Chef:

Ich könnte diese Firma notfalls ohne Licht, Klimaanlage oder Heizung führen, aber nicht ohne E-Mail!

David Berlow, Screenfont-Spezialist:

In 50 Jahren wird es in den USA keinerlei Zeitungen mehr geben. Schon im Jahr 2000 werden wir ein System haben, das Fernseher, Radio, Zeitung und Videospiel in einem ist, also immer gerade das, was man will. Ich glaube, daß die Leute aus Flugzeugen und der Eisenbahn online kommunizieren werden.

Matthew Butterick, Web-Designer:

Eine Web-Site ist eine tolle Sache, wenn man ein Magazin machen will und kein Geld dafür hat!

Erik Spiekermann, Designer:

Das Internet ist ein zeitbasiertes Medium, was das Buch und die Zeitung nicht sind. Interaktion und die Möglichkeit, in eine verborgene Tiefe vorzudringen, schaffen eine neue Dimension. Wenn man sich ein Buch oder eine Zeitschrift kauft, kennt man deren Umfang. Bei elektronischen Medien weiß man nie, was sich dahinter verbirgt.

Tomas Watson, IBM-Chairman, 1943:

"Meiner Meinung nach besteht ein Weltmarkt für rund fünf Computer"

Bill Gates, Microsoft-Boß, 1981:

"Niemand wird je mehr als 640k brauchen!" Bill Gates, Microsoft-Boß, 1994:"Im Internet ist für uns nichts zu verdienen.

Was ist denn nun das Internet?

  • ein weltweites Computernetz
  • die Ablösung von Telefon, Fax, Farbkatalog, Tageszeitung, Radio und Fernsehen
  • ein Abenteuerspielplatz für jung und alt
  • das billigste, schnellste und daher Überzeugendste Marketinginstrument
  • ein Platz, um Gleichgesinnte zu treffen und zu plauschen
  • Informationsquelle, die jeglichen Wissensdurst zu stillen vermag
  • ein Marktplatz, wo jeder Besucher, Käufer oder Verkäufer sein kann
  • das Kommunikationsnetz der Zukunft
  • ein gigantischer Freizeitpool
  • ein Instrumentarium zur Kontaktpflege und Aufrechterhaltung von Beziehungen
  • ein Abbild unserer real existierenden Welt

Geschichte
 
Das Internet entstand vor ca. 20 Jahren als Nachfolger des ARPA-Netzes. ARPA ist die Abkürzung für Advanced Research Projects Agency und ist der Vorläufer der heutigen DARPA, der Defense Advanced Research Projects Agency, einem militärischem Forschungs- und Geheimdienst der Vereinigten Staaten Amerikas. Somit war das ARPAnet zunächst nur ein Netz zu Forschungszwecken. Eine der damaligen Hauptziele aus militärischer Sicht war es, ein Netzwerk zu schaffen, welches weltweit verteilte Rechner miteinander verbindet und auch dann noch funktioniert, wenn Teile des Netzes ausgefallen sind - zum Beispiel als Folge eines Bombardements durch den Feind/Gegner. Nach dem ARPAnet Modell geschieht Kommunikation immer zwischen einem Quell- und einem Ziel-Computer. Es wird dem Modell nach ferner angenommen, daß das Netzwerk selbst unzuverlässig ist; jeder Teil des Netzes kann in jedem Moment ausfallen. Daher wurde das Design so ausgelegt, daß von den Computern nur die absolut notwendigste Information abgerufen werden muß. Um eine Nachricht über das Netz zu verschicken muß der Computer die Daten lediglich in einen "Umschlag" - einem sogenannten Internet Protocol (IP) Paket - stecken und an den richtigen Ziel-Computer "adressieren".

 Paketorientierte Datenübertragung
 
Für den Kommunikationsaufbau und den Kommunikationsablauf sind die miteinander kommunizierenden Computer und nicht das Netzwerk selbst verantwortlich. Dem Modell liegt die Philosophie zugrunde, daß jeder am Netz angeschlossene Rechner als Anlaufstelle mit jedem anderen Computer kommunizieren kann. Die ersten Rechner wurden damals im Jahre 1969 miteinander vernetzt. Acht Jahre später, 1977, waren im ARPAnet etwa 50 Sites angeschlossen.
Obwohl seit Ende der 60-er Jahre die Entwicklung von neuen Netzwerk-Architekturen und neuen Netzwerk-Standards erheblich fortgeschritten ist, ändert dies nichts an der Tatsache, daß die IP-Netzwerke gerade wegen der längeren Verfügbarkeit heute eine dominante Rolle am Markt spielen. IP-Software wurde schon bald - zumeist an Hochschulen - für jeden erdenklichen Computer-Typ entwickelt und war kostenlos nutzbar. Hierin besteht ein unübersehbarer Vorteil - können auf diese Art und Weise Computer unterschiedlichster Hersteller mit unterschiedlichen Betriebssystemen miteinander kommunizieren. US-Regierung und Universitäten - die anfänglichen Nutzer des IP-Netzes - begrüßten diese Herstellerunabhängigkeit und somit größere Flexibilität beim Hardwareeinkauf sehr.
Etwa eine Dekade später kündigte sich ein neuer Standard zur Vernetzung von Computern an - Ethernet. Er ist Maßgeblich ein Ergebnis der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des Xerox Palo Alto Research Center's. Die Firmen DEC, Intel und Xerox legten daraufhin im Jahre 1980 als Ergebnis die Spezifikation dem Local Network Standards Commitee des IEEE vor. Diese Spezifikation wurde als "Kommitee 802" (IEEE 802) veröffentlicht und ist in sechs Unterkommitees organisiert. Neben diesem neuen Standard, der sich zur Schaffung und Etablierung von LANs (Local Area Network) eignete, tauchte in der Computer-Szene mit einmal ein neuer Computer-Typ auf - sogenannte Workstations. Sie waren zumeist mit dem Berkeley UNIX Betriebssystem ausgestattet, in welchem das IP-Netzwerkprotokoll enthalten war. Dies schuf ein neues Bedürfnis auf der Seite der Anwender: Man wollte nicht mehr einzig und allein Großrechner à la PDP 11 als Sites einsetzen; sondern ganze lokale Netze sollten den Anschluß an das ARPAnet nach dem Willen der Anwender bekommen. Ein offenkundiger Vorteil - konnte doch so, jeder am lokalen Netz angeschlossene Rechner in den Genuß des ARPAnets kommen. Anders ausgedrückt: jeder könnte mit jedem kommunizieren. Es war daher nur ein logischer Schritt verschiedenster Organisationen, interne Netzwerke dem Kommunikations-Protokoll des ARPA-Netzes und seinen Verwandten anzupassen.

Ausstattung privater Haushalte mit Informationstechnik
Haushalte insgesamt ¹

Gegenstand der Nachweisung

1998

1999

2000

Deutschland
Ausstattungsgrad ²
je 100 Haushalte

Personalcomputer

39,8

44,9

47,3

Modem für Datenfernübertragung

8,6

11,3

14

Internet oder Online-Dienste

7,2

10,7

16,4

ISDN-Anschluss

4,2

5,2

7,7

Telefon

-

98,5

98,2

Anrufbeantworter

35

39,3

41,4

Faxgerät

12,3

14,9

14,9

¹ Stand: 1. Januar des jeweiligen Jahres.
  Ohne Haushalte von Landwirten und Selbständigen.
² Anzahl der Haushalte, in denen entsprechende Geräte vorhanden sind,
  bezogen auf Haushalte insgesamt der jeweiligen Spalte.

Ausstattung privater Haushalte mit Informationstechnik
Haushalte insgesamt ¹

Gegenstand der Nachweisung

1998

1999

2000

Neue Länder und Berlin-Ost
Ausstattungsgrad ²
je 100 Haushalte

Personalcomputer

33,9

38,7

43,4

Modem für Datenfernübertragung

5,3

7,8

10,6

Internet oder Online-Dienste

4,4

7,7

12,2

ISDN-Anschluss

2,3

3,4

3,8

Telefon

-

97,7

97,6

Anrufbeantworter

30,9

34

36,8

Faxgerät

7

9,6

9,2

¹ Stand: 1. Januar des jeweiligen Jahres.
  Ohne Haushalte von Landwirten und Selbständigen.
² Anzahl der Haushalte, in denen entsprechende Geräte vorhanden sind,
  bezogen auf Haushalte insgesamt der jeweiligen Spalte.

Ergebnisse:

Die Studie wurde in der Zeit vom 01.05.1999 bis 30.09.1999 als Online-Befragung durchgeführt. Es nahmen 755 Auskunftspersonen teil.

Der Fragebogen bestand aus insgesamt 15 Fragen, wobei die ersten zwei Fragen auf die Internetnutzung abzielten, die nächsten acht Fragen die E-commerce-Thematik beinhalteten und die letzten fünf Fragen für die Abfrage von demographischen Daten genutzt wurden. Der Fragebogen war voll standardisiert. Er bestand ausschliesslich aus geschlossenen Fragen, die entweder mit mehreren Alternativen oder mit Listenalternativen zu beantworten waren.

Unter den Teilnehmern waren 28% Frauen und 72% Manner. Von den Frauen gaben 41 % an, bereits online eingekauft zu haben, bei den Männern waren dies 60 %. Das heisst 20 % der Käufer waren Frauen, die anderen 79,5 % waren Männer. Die Mehrheit der Teilnehmer reihte sich in die Alterskategorie von 26 Jahren bis 35 Jahren ein, dicht gefolgt von den 16 bis 25 jährigen.

Einstellung gegenüber eCommerce

Bereits 48,8 % der Teilnehmer haben etwas über das Internet gekauft. Auch interessant die hohe Bereitschaft, mit 30,3%, in Zukunft etwas über das Internet zu erwerben. Die ungewisse bzw. ablehnende Haltung zu dem eCommerce nimmt im Vergleich zu Studien in der Vergangenheit (W3B, 1997 und GVU, 1997) kontinuierlich ab.

 

Preissensibilität

In den beiden unteren Preiskategorien ( 0-100 DM und 100-500 DM) würden fast 80 % der Auskunftspersonen ihre Einkäufe tättigen. Die weiteren 20% könnten sich dies auch in den höherpreisigen Segmenten (500-2000 DM und über 2000 DM) vorstellen.

Das Wachstum

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